Der Atem ist mehr als nur ein automatischer Vorgang.
Er ist eine Brücke – zwischen Körper, Nervensystem und innerem Erleben.
In meinen Stunden nimmt der Atem deshalb einen zentralen Raum ein.
Er begleitet die Bewegung, unterstützt die Entspannung und kann dabei helfen, wieder mehr bei sich selbst anzukommen.
Mal ruhig und regulierend,
mal aktivierend und klärend –
immer in Verbindung mit dem, was gerade da ist.
Pranayama ist ein fester Bestandteil des Yoga und beschreibt die bewusste Führung und Vertiefung des Atems.
Durch gezielte Atemtechniken kann:
Die Übungen werden dabei achtsam angeleitet und an die jeweilige Gruppe angepasst.
Die Wechselatmung ist eine ruhige, ausgleichende Atemtechnik.
Sie unterstützt dabei, die beiden Seiten des Nervensystems zu harmonisieren und innere Balance zu finden.
Gerade bei Unruhe, Stress oder mentaler Überlastung wirkt sie klärend und stabilisierend.
Kapalabhati ist eine aktivierende Atemtechnik mit kraftvollen Ausatmungen.
Sie wirkt reinigend, bringt Bewegung in den Körper und kann dabei helfen, den Geist zu klären und neue
Energie zu wecken.
In den Stunden wird sie bewusst dosiert und angepasst angeleitet.
In meine Stunden fließen auch Atemtechniken aus dem Kundalini Yoga mit ein.
Diese sind oft dynamischer und können intensiver auf Körper und Nervensystem wirken.
Sie unterstützen dabei, Energie zu aktivieren, innere Prozesse in Bewegung zu bringen und tiefer mit
sich selbst in Kontakt zu kommen.
Ein zentraler Bestandteil ist der Feueratem (Breath of Fire) -
ein rhythmischer, kraftvoller Atem, der den Körper aktiviert und den Geist klärt.
Er kann:
Die Praxis erfolgt dabei immer achtsam und angepasst an die jeweilige Gruppe.
Je nach Stunde, Thema und Gruppe verweben sich die verschiedenen Atemtechniken miteinander.
Manchmal steht der Atem ruhig im Vordergrund, manchmal wird er bewusst intensiver eingesetzt.
So entsteht ein Raum, in dem der Atem dich auf unterschiedliche Weise unterstützen kann – regulierend, klärend oder aktivierend.
Du brauchst dafür keine Vorerfahrung. Alles wird Schritt für Schritt angeleitet.
Der Atem ist für mich ein zentrales Werkzeug geworden – in meiner eigenen Praxis genauso wie in meiner Arbeit mit Menschen.
Schon in meiner Yoga-Ausbildung habe ich mich in meiner Facharbeit intensiv mit dem Thema Atem beschäftigt.
Mich fasziniert bis heute, wie unmittelbar der Atem auf Körper, Nervensystem und innere Prozesse wirkt, regulierend, lösend und oft überraschend tief.
Atemarbeit kann sowohl beruhigend als auch aktivierend wirken je nachdem, was dein System gerade braucht.
Die Praxis ersetzt keine medizinische oder therapeutische Behandlung und wird achtsam sowie verantwortungsvoll angeleitet.
